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| Playing to win |
| Allgemeines | 21. März 2007 - 19:46 Uhr - by uR.syc |
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| Als ich ein paar unserer alten Foreneinträgen durchgegangen bin (immer wieder einen Blick wert) bin ich auf einen interessanten Link von unserem ehemaligen ET Leader scythe gestoßen. Ich hatte mir den Artikel hinter diesem Link natürlich schon einmal durchgelesen, er ist mir dann aber in Vergessenheit geraten. Er gefällt mir so gut, dass ich mir gedacht habe ich übersetzte ihn einmal und poste ihn dann, damit ihr mir sagen könnt was ihr davon haltet. |
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Der Autor, Sirlin, bezieht sich zwar auf Konsolenkampfspiele, allerdings lassen sich so gut wie alle Ansätze auch auf andere Spiele wie CS, UT, ET, usw. übertragen. Manche Stellen werde ich nur sinngemäß übersetzen. Wer gut englisch kann dem empfehle ich den englischen Originaltext, da er es wirklich gut rüberbringt und sich manche Dinge nicht so einfach übersetzen lassen. Mit persönlich hat der Artikel sehr geholfen mein Spielverständnis zu verbessern, da ich nun ganz anders über "campen" in CS oder unfaire Waffen in UT denke. Ich weiß er ist sehr lange, aber wenn ihr es geschafft habt werdet ihr ganz anders über Spiele denken als vorher!
Spielen um zu gewinnen
Eines der am meisten falsch verstandenen Konzepte in Computerspielen ist das "Playing to win" (Spielen um zu gewinnen). Viele Leute versuchen es zu verstehen, scheitern aber schon im Ansatz. Die traurige Ironie daran ist nur, das jemand der dieses Konzept nicht begreift auch folgenden Artikel nicht akzeptiert, bzw. verstehen wird. Zugegeben, sollte jemand diesen Artikel in die Vergangenheit schicken und ihn mir zum Lesen geben würde ich ihn auch nicht verstehen. Dieses Konzept entstand aus Erfahrung und ich hoffe wenigstens ein paar Leute werden damit etwas anfangen können.
Einleitung... der Scrub
In der Welt des Spiels "Street Fighter" gibt es ein Wort für jemanden der nicht gut ist. Er wird "scrub" genannt. Jeder Spieler beginnt als scrub. Es braucht seine Zeit um das Spiel zu lernen und zu wissen was man tut. Leider denken viele, dass sie alleine durch endloses Spielen zu einem Progamer werden. Die Realität sieht aber anders aus. In Wirklichkeit muss der scrub viel mehr als nur seine mentalen Hürden überwinden um das Spiel wirklich zu begreifen. Im Normalfall hat er schon verloren bevor es überhaupt angefangen hat, bevor er seinen Charakter wählt oder sich entschieden hat welches Spiel er überhaupt spielen will. Doch was ist sein Problem? Er spielt nicht um zu gewinnen.
Der scrub würde ein großes Statement darüber abgeben, dass er "doch nur den Sieg vor Augen hat". Dabei ist er gefangen in einem komplexen Gebilde voller fiktiver Regeln und weit davon entfernt auf einem profimäßigen Level zu spielen. Natürlich variieren diese willkürlichen Regeln von Spiel zu Spiel, ihr Charakter bleibt allerdings so gut wie immer gleich. Zum Beispiel in "Street Fighter". Hier gibt es eine große Anzahl von Taktiken und Situationen welche als "mies" verschrien sind. Diese so genannten "billigen Tricks" sind das Mantra eines jeden scrubs. Jemanden zu werfen wird oft als schlecht dargestellt. Ein "Wurf" ist eine spezielle Technik um jemand zu schaden der gerade blockt, auch wenn er sich dabei gegen alle anderen Arten von Angriffen schützt. Der Zweck eines Wurfes besteht darin jemandem Schaden zuzufügen, der nur dasitzt und blockt, aber nicht angreift. Soweit es das Spiel angeht ist das "werfen" ein Teil des Spieles - es gehört einfach dazu. Der scrub hat sich jedoch seine eigenen Regeln aufgestellt und denkt nun er ist unverwundbar wenn er blockt, da er es für eine Art Schutzschild hält welches ihn unbegrenzt schützen kann. Schlimmer noch er wirft überhaupt keinen mehr, weil es ja "billig" ist.
Es wird nicht vorkommen, dass ein normaler scrub seinen Gegner fünfmal hintereinander wirft. Aber wieso nicht? Täte er es würden sich seine Chancen zu gewinnen enorm steigern. Hier stoßen wir auf unseren ersten Konflikt: der scrub ist nur gewillt "auf Sieg zu spielen" wenn es nicht gegen seine eigenen mentalen Regeln verstößt. Diese können aber total unbegründet sein. Wenn man einen scrub besiegt indem man mit Geschossen auf ihn schießt, dabei die Distanz hält und ihn nicht herankommen lässt... das ist ebenso billig, wie wenn man ihn die ganze Zeit wirft. Bedenken wir nun einmal. Wenn man für 50 Sekunden nur dasitzt und außer blocken nichts tut, das ist mies. Nahezu jede Aktion welche darauf hinausläuft, dass sich deine Gewinnchancen erhöhen, ist ein Kandidat für eine Taktik welche als "billig" abgetan wird.
Eine bestimmte Aktion oder Bewegung immer und immer wieder durchzuführen ist ein anderer großartiger Weg um als miese Technik abgestempelt zu werden. Dies geht nun direkt ins Herz des Geschehens: Wieso kann der scrub etwas so Offensichtliches und einfaches nicht abwehren, wie diese eine Bewegung die mehrmals hintereinander gemacht wird? Ist er so ein armer Spieler, dass er es nicht schafft eine einfache Aktion zu kontern? Sollte es nicht möglich sein, aus welchem Grund auch immer, dieser Bewegung zu kontern, wäre er dann nicht dumm sie nicht selbst zu nutzen? Der erste Schritt auf dem Weg zu einem Profi-Spieler, ist die Erkenntnis das "playing to win" alles ist um seine Chancen auf den Sieg zu erhöhen. Denn das Spiel kennt keinen Ruhm oder Ehre. Es kennt nur Sieg oder Niederlage.
Eine alltägliche Situation des scrubs ist "das Weinen" über die Art des Spielens, wo das Gewinnen an erster Stelle steht und deswegen langweilig bzw. nicht lustig ist. Betrachten wir einmal zwei Arten von Spielern: eine Gruppe von guten Spielern und eine Gruppe von scrubs. Die scrubs spielen um Spaß bei der Sache zu haben und entdecken dabei nicht die extreme Tiefe die das Spiel bietet. Sie werden niemals effektive Taktiken finden und sie gnadenlos ausnutzen. Die guten Spieler hingegen schon! Sie werden unglaubliche Spielzüge und Ansätze für neue Techniken finden. Da sie das Spiel öfter und anders spielen werden sie gezwungen sein Kontertaktiken zu entwickeln. Die meisten Angriffsarten erscheinen anfangs lückenlos, doch sie werden schnell von einem Gegenschlag gestoppt. Die Kontertaktik hält den ersten Spieler davon ab seine Aktionen durchzuziehen, doch entwickelt er eine Angriffstaktik zur Kontertaktik ist wieder der zweite Spieler befangen, ob er sie jetzt Kontern soll oder nicht. Somit ist die erste Taktik wieder unbesiegbar...
Auffallend ist, dass gute Spieler immer höher und höhere Level des Spielens erreichen, denn diese finden die billigen Tricks und nutzen sie aus. Sie wissen aber auch wie man die miesen Aktionen wieder stoppt. Aber sie durchschauen auch ihre Gegner, die versuchen ihre Taktiken zu stoppen. Und was oft normal in Wettkampfspielen ist, dass neue Kontertaktiken von billigen Anfangstaktiken nach einiger Zeit entschlüsselt werden, was die ursprüngliche Technik nicht ganz so unfair aussehen lässt. Sehr oft in Kampfspielen gibt es einen Charakter der so gut ist das es schon unfair ist. Na gut, lasst ihm diese Vorteil. Nach einiger Zeit wird es andere Charaktere geben welche noch unfairere Taktiken haben. Jeder Spieler wird die Spielentwicklung in seine Richtung lenken wollen, um für sich einen Vorteil herauszuholen. So wie Profi-Schachspieler versuchen den Gegner in Situationen zu bringen in denen er im Nachteil ist.
Nun aber zurück zu den scrubs. Sie kennen nicht die Spieltiefe, über die ich eben gesprochen habe. Ihr Argument ist, dass es mehr Spaß macht wie wild ein paar Knöpfe zu drücken und ein bisschen auf Taktik zu machen. Offensichtlich ist ihr Argument auch richtig, da ihr Spiel immer wilder und chaotischer abläuft als das der Experten, welche ihre Figur besser unter Kontrolle haben. Aber jede knappe Auseinandersetzung macht deutlich, dass Experten einen enorm großen Anteil an Spaß auf höheren Leveln haben als sich der Scrub je vorstellen kann. Denn kaum etwas ist so zufriedenstellend als sein Gegenüber in so einem Grad zu "lesen" das man seine Taktik, ja sogar seine Kontertaktik kontern kann.
Kannst du dir vorstellen was passieren würde wenn sich diese beiden Gruppen treffen würden? Die Experten würden die Scrubs zerstören. Und zwar mit Taktiken die sie noch nie gesehen haben, bzw. über die sie noch nie nachgedacht haben wie sie zu kontern sind. Das ist so weil die scrubs und die Profis nicht die gleiche Art von Spiel spielen. Die Experten führen das eigentliche Spiel durch, während die scrubs ihre eigene hausgemachte Variante mit ihren ungeschriebenen Regeln spielen.
Der scrub hat aber auch noch andere Leiden. Er redet groß über "skill" und wie viel er davon hat, wobei andere Spieler - hauptsächlich die die ihn besiegen und ihm keine Chance lassen - schlecht sind. Die Frage hier ist: Was ist "skill" überhaupt? In "Street Fighter" bedeutet "skill" für einen scrub viele "Combos" zu machen. Erklärung: ein "Combo" ist eine Reihefolge von Schlägen welche alle treffen, sollte der erste Schlag davon treffen. Sie sind meist sehr ausgeklügelt und sehr schwer zu umgehen. Mit dem scrub einer Meinung, gibt es aber auch Einzelschläge, welche "skill" benötigen. Zum Beispiel den "dragon punch" oder "uppercut" in "Street Fighter". Er wird ausgeführt in dem man den Joystick zum Gegner drückt, dann runter, dann schräg runter und wieder zum Gegner wenn er gerade schlagen will. Diese Kombination muss allerdings innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde eingegeben und exakt ausgeführt werden. Frag irgendeinen Scrub und er bestätigt dir das der "dragon punch" ein "skill move" ist. Erst letzte Woche habe ich gegen einen scrub gespielt, der wirklich gut war. Ich meine damit er kannte die Regeln sehr gut, wusste welcher Charakter gegen wen gut war und wusste fast immer was zu tun war. Aber sein Netz von selbst erstellten Regeln hinderte ihn nach dem "playing to win" Konzept zu spielen. Er "weinte", ich habe ihn nur mit billigen Attacken besiegt, während er immer versucht hat große "combos" und "dragon punches" zu machen. Als ich ihn fünfmal hintereinander geworfen habe fragte er: "Ist das alles was du kannst? Werfen?" und ich hab ihm die beste Antwort gegeben die er je gehört hat: ""Play to win" und nicht um super "combos" oder spezielle Tricks zu machen"! Das muss ein großer Moment im Leben des scrub gewesen sein. Er könnte jetzt seine ganzen Niederlagen vergessen und weiter nach seinen eigenen Regeln spielen, ODER er fängt an zu analysieren warum er verloren hat, verwirft seine selbst erstellten Regeln und erreicht den nächsten Level des Spiels.
Ich habe noch nie bei einem Turnier mitgespielt wo es einen Preis für den erstplatzierten und einen für den Spieler mit den "am meisten schwierigsten ausgeführten Kombinationen" gab. Ich habe auch noch nie einen Preis für den innovativsten Spieler gesehen. Viele scrubs haben enge Verbindungen zur Innovation. "Der Spieler hat nichts Neues gemacht, der ist nicht gut" sagen viele. Oder "Person x hat diese Technik schon angewandt, Person y hat sie nur gestohlen". Ok, Person y ist 100-mal besser als Person x, aber das zählt nicht, wenn Person y das Turnier gewinnt und Person x vergessen wird. Was würde ein scrub sagen? Natürlich: "Person y hat keinen "skill"".
Tief im Spiel:
Ich redete darüber, dass Profi-Spieler nicht an irgendwelche Regeln über Ehre und billige Tricks gefesselt sind, sondern einfach nur spielen um ihre Chancen auf den Sieg zu erhöhen. Wenn sie gegen andere Leute spielen, entwickeln sich neue Theorien und Taktiken. Wenn das Spiel gut ist, bekommt alles immer mehr Tiefgang und es bekommt noch mehr Strategie. Schlecht gemachte Spiele hingegen entwickeln nicht diesen Tiefgang und werden langweilig. Das ist der Unterschied zwischen einem "Arcade Game" welches sich über Jahre hinweg hält und einem welches nach 4 Monaten wieder verschwunden ist. Das ist der Unterschied zwischen einem PC Spiel was für Jahre am Tisch liegt (Starcraft) und einem was schnell langweilig wird (hier möchte ich keine nennen). Der Punkt ist, dass wenn ein Spiel auf höheren Level keinen Spaß macht, dann ist es die Schuld des Spieles und nicht das der Community. Du musst in einem Spiel schon gegen ein paar Progamer spielen, um dann für dich entscheiden zu können welches der beiden Varianten das Spiel für dich ist. Sollte es dann wirklich die Schuld des Spieles sein, so gibt es noch eine ganze Menge anderer Möglichkeiten da draußen in der Gameswelt, die auch Spaß in höheren Level machen. Für Spiele welche diesen Tiefgang nicht besitzen gibt es nur eine "Playing to win" Taktik... man spielt sie nicht.
Grenzen des „Playing to win"
In Computerspielen gibt es eine Graue Zone welche ich nicht vergessen will! Wenn ein Profi-Spieler ALLES tun sollte um zu gewinnen, sollte er dann auch "Bugs" ausnutzen? Die Antwort ist ein JA… aber nicht alle "Bugs". Es gibt eine große Anzahl an Fehler, die nicht als solche gesehen werden. Ein Beispiel aus "Marvel vs. Capcom 2": "Iceman" kann seinen Gegenspieler in die Luft werfen, ihm folgen, ein paar Treffer langen und dann in seinen "Super Move" übergehen. Während seinem "Super Move" fällt er allerdings schneller als sein Gegner, wodurch nur ungefähr die Hälfte seiner Schläge ankommen. Der Spieler mit dem Charakter "Iceman" kann aber einen Trick benutzen. Nachdem er den Gegner in die Luft geschmissen hat kann er, kurz bevor er den "Super Move" macht einen anderen Trick machen, den "Icebeam". Sofort nachdem er den "Icebeam" gemacht hat bricht er ihn ab und macht seinen "Super Move". Nun tritt ein Bug auf, der "Iceman" viel langsam fallen lässt als normal. Der Spieler bricht den "Icebeam" natürlich sofort ab – optimal ist 1/60 einer Sekunde nachdem er begonnen hat. Nun trifft fast der gesamte "Super Move". Ist es ein Bug? Ich bin sicher es ist einer. Sieht für mich wie ein Programmierfehler aus. Würde es ein Profi benutzen? Natürlich!
Das "Iceman"-Beispiel ist ziemlich zäh. In "Street Fighter Alpha2" gibt es einen Bug womit man mit dem mächtigsten Angriff im Spiel (einen "Custom Combo" oder "CC") treffen kann, obwohl der Gegner ihn eigentlich blocken können sollte. Ein Bug? JA. Hilft es dir zu gewinnen? JA. Diese Technik wurde zum dominanten Kern des Spiels. Das Spiel entwickelte sich um diese Technik herum und es wurden immer neue Strategien entwickelt. Die Leute, die das als "billig" abgetan haben waren die Zurückgebliebenen und spielten das Spiel mit ihren selbst gemachten Regeln. Die, die diese Bug-Technik ausnutzten, hatten alle unblockbare CC´s und es wurde ein großartiges Spiel.
Doch es gibt ein Limit. Einen Punkt wo der Bug zu viel wird. In Turnieren sind Bugs, die das Spiel abschalten, es auf unbestimmte Zeit erstarren lassen oder einfach eine Spielfigur vom Spielfeld nehmen, verboten. (Ja auch das gibt es!) Bugs welche so extrem sind das sie das Spiel hemmen betrachtet man als unfair auch von Nicht-Scrubs. Als Beispiel: viele der Tricks können nur auf einer Seite des Bildschirms ausgeführt werden, nicht jedoch auf der Anderen.
Hier ist ein Beispiel von der größten Grau - Zone überhaupt. In vielen Versionen von "Street Fighter" gibt es versteckte Charaktere, welche sich nur über einen Code Freischalten lassen. Manchmal sind diese Charaktere gut manchmal nicht. Gelegentlich ist der versteckte Charakter der beste im ganzen Spiel, wie zum Beispiel in "Marvel vs. Capcom". So wurde es entwickelt! Leb damit! Schon in der ersten Version von "Street Fighter" gab es einen versteckten Charakter: "Super Turbo Street Fighter" mit seinem Gott "Akuma". Die meisten Charaktere konnten ihn nicht besiegen. Damit meine ich nicht es war ein knappes Match, sondern sie konnten konnten konnten ihn nicht besiegen. Er war verbugt. Und sein "Air Fireball" war etwas womit die Spielekonsole damals noch nicht fertig wurde. Er ist meilenweit über den anderen Charakteren und deswegen in allen Turnieren gesperrt. Aber jedes Spiel hat seinen "besten Charakter" und die sind niemals gesperrt. Sie sind Teil des Spieles… außer "Super Turbo Street Fighter". Dieses extreme Beispiel, welches aber kein Bug ist, führte zu der Regel welche einstimmig von allen Spielern angenommen wurde: "Spiel nicht mit Akuma in einem ernsten Match".
Meine Einstellung und Adenosine Triphosphate:
Ich habe in diesem Artikel den Scrub wirklich runtergeredet. Nur damit das klar ist, ich halte einen Scrub nicht für dumm. Ich sage auch nicht dass er sich nicht entwickeln kann. Ich sage er ist naiv und gefangen in „Scrubdome", so lange er es vorzieht in seiner Welt aus selbsterschaffenen Regeln zu leben. Ist es also böse scrubs naiv zu nennen? Ich denke, dass 99,9 % der Bevölkerung scrubs sind. Ernsthaft. Alles was ich meine ist das 99,9 % nicht wissen, wie es ist ein Spiel auf einem hohen Level zu spielen. Das heißt, sie sind zu naiv für dieses Konzept. Ich weiß auch, dass 99,9 % der Welt (mich inkludiert) nicht wissen wie der Krebs-Zyklus und die Zellatmung, 38 ATP Moleküle in einem Kreislauf erschaffen. Das ist so esoterisch, dass ich davon nichts verstehe, genau so wenig wie viele nichts von Wettbewerbsspielen verstehen. Zum Schluss noch: "Playing to win" endet mit mehr als nur zu gewinnen. "Playing to win" handelt darüber sich zu entwickeln. Ständige Selbstentwicklung ist es warum es wirklich geht. Egal. Ich möchte noch festhalten das der Gedanke von "Playing to win" ironischer Weise nicht nur das Gewinnen ist, sondern dass, sich zu verbessern. Also trainier, verbessere dich, spiel mit Disziplin und "play to win"!
--Sirlin
Auf seiner Homepage: http://www.sirlin.net gibt es noch viele andere interessante Gedankenansätze inklusive zwei Vorsetzungen von "Playing to win" in denen er viele E-Mails beantwortet. Dort findet ihr auch den Link zu seinem Buch, welches sich noch ausführlicher mit diesem Thema beschäftigt. Zu dem Thema cheaten, äußert er sich im zweiten Teil, den ich vielleicht später einmal übersetzen werden. Es versteht sich aber von alleine, das externe Programme (Wallhacks, Maphacks, usw.) nichts mit dem Spiel zu tun haben. Genauso wenig stellt er klar, dass es nicht das Ziel ist, seinem Gegner die Finger oder ähnliches zu brechen um zu gewinnen, da dass mit dem Gedanken des Artikels nichts zu tun hat! ;)
Zu guter Letzt vielen Dank an nina, die mir geholfen hat viele Fehler auszubessern. thx =)
Related Links: » Sirlin.net |
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<3 scythe, miss y  |
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| uR.nero - 21. März 2007 - 21:46 | #1 |
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also ich find den artikel durchaus interessant - eine eigenwillige ansicht von dem herrn, aber gut, jedem des seine!!
[at]syclobs
danke für die namentliche erwähnung, und ich hoffe ich habe nix übersehen  |
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| uR.sakura*A - 21. März 2007 - 21:47 | #2 |
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NICE,.. das du dir die arbeit gemacht hast.. mit ihr.. bombe.. ^^ nice text )
greetings |
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| maHagoni - 21. März 2007 - 22:15 | #3 |
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sehr schöner und v. a. interessanter Artikel. ich teile seine meinung über weite Strecken. Wenn ich am Public 50 runden lang AWP nehme und damit jede Runde 3, 4 Leute aus dem Spiel nehmen kann, fragen die Leute immer: "Kannst nix anderes"? Ich denk mir dann immer: Wozu? Solang es für die Mehrheit reicht und mir und meinem Team hilft, Runden zu gewinnen- warum sollte ich meinen Spielstil ändern?
Pah, ich gehör zu den 0,1 % !
GZ an syc und nina für die Arbeit |
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| uR.CPT. FELZ - 22. März 2007 - 07:30 | #4 |
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| is sehr guad worden...muas ma daham daun amoi den original text durchlesen. |
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| uR.urTyp - 22. März 2007 - 10:56 | #5 |
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Egal was ich anfange, ich will gewinnen. Sei es jetzt im RL oder VL. Ich kann nichts "nur zum Spaß" machen. Ich mein ich Spiele gerne mit Freunden Fußball, jedoch heißt es am Anfang wir speilen "nur zum Spaß" spätestens 5 Minuten nach dem wir angefangen habe "muss" ich gewinnen.
Das is bei mir bei Computerspiele nicht anders. Es is einfach um einiges lustiger zu gewinnen als zu verlieren. Aber eins muss ich auch sagen. |
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| uR.loeschi - 22. März 2007 - 11:11 | #6 |
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guter text, gute arbeit, kompliment an syclobs und nina 
NICE SCHÖN GUT!
[at]martin: WORD! |
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| onix - 22. März 2007 - 12:26 | #7 |
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war mir zuviel zum lesen^^
ich sag einfach mal so cooler bericht! |
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| aleeeex - 22. März 2007 - 13:47 | #8 |
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nicht schlecht...auch mal scön wieder so etwas zu lessen  |
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| ReDf0x - 22. März 2007 - 14:34 | #9 |
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respekt das du dir das angetan hast zu übersetzen! intressanter text und ansichten.
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| uR.eXus - 22. März 2007 - 15:59 | #10 |
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ich würde eher sagen das 95% ka ahnung davon haben 99,9% ist schon sehr krass übertrieben aber netter artikel |
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| n3co - 22. März 2007 - 19:01 | #11 |
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#neco
wennst denkst, wieviele top-spieler es wirklich gibt und wieviel nabbels, kommt das glaub ich schon hin  |
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| uR.CPT. FELZ - 22. März 2007 - 19:03 | #12 |
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| mir gefällt einfach, das jedesmal wen jemand über irgendwas jammert oder weint genau das zutrifft, was in diesem Artikel steht. |
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| uR.syc - 22. März 2007 - 19:54 | #13 |
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